Elektroenzephalographie

Beim EEG wird eine Spannungsdifferenz an der Kopfoberfläche abgeleitet und so die summierte elektrische Aktivität des Gehirns gemessen. Dazu werden Elektroden auf bestimmte Punkte der Kopfoberfläche angebracht und mit einem Elektrolytgel oder einer Elektrodenpaste der Kontakt zur Kopfhaut hergestellt. Das EEG ist eine Standarduntersuchung in der Neurologie und wird vor allem bei Epilepsie, unklaren Bewusstseinsstörungen oder auch Kopfschmerzen angewendet. 

 

Was ist bei der Untersuchung zu beachten?

Die Ableitung des EEGs ist schmerzfrei und kann beliebig oft wiederholt werden. Die Messelektroden sind sehr empfindlich, deshalb muss ein möglichst guter Kontakt der Elektroden bzw. ein möglichst niedriger Hautwiderstand erzielt werden. Dafür wird der Hautwiderstand mit abrasiven Gelen oder mechanisch reduziert, was unter Umständen etwas unangenehm sein kann. Wenn die Haare frisch gewaschen sind lässt sich ein niedriger Hautwiderstand meist schneller erzielen.

Durch das Elektrodengel sind die Haare nach der Untersuchung etwas feucht und verunreinigt. Es kann vor Ort nicht vollständig entfernt werden. Ich empfehle das Mitbringen einer Kopfbedeckung, vor allem in den kalten Monaten das Tragen einer Haube.

Das Gel kann ohne Probleme mit Seife oder Shampoo ausgewaschen werden.

©Neurodiagnostik Gangl. Alle Rechte vorbehalten.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.