Was ist die Elektroneurographie/Messung der Nervenleitgeschwindigkeit?
Die Elektroneurographie (ENG) oder manchmal vereinfacht auch als Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) bezeichnet ist eine Untersuchungsmethode die zur Feststellung von Reizleitungsstörungen von peripheren Nerven angewandt wird. Reizleitungsstörungen können z.B. durch Engpasssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnensyndrom), Nervenverletzungen oder Polyneuropathie entstehen.
Bei der Untersuchung werden Nerven künstlich mit Elektroden stimuliert und im Falle eines motorischen Nerven die resultierende Muskelaktivität oder im Falle eines sensiblen Nerven im Verlauf ein Summenaktionspotential abgeleitet.
Was ist bei der Untersuchung zu beachten?
Eine spezielle Vorbereitung für die Untersuchung ist nicht notwendig. Sollte die Messung an den Händen durchgeführt werden, sollten Sie beachten, dass diese nicht zu kalt sind (>30°C). Wärmen Sie gegebenenfalls Ihre Hände vor der Untersuchung unter warmem Wasser auf. In den kalten Monaten sollten Sie bei der Anreise am besten Handschuhe tragen.
Mit Nebenwirkungen oder Komplikationen durch die Untersuchung ist nicht zu rechnen (risikoarmes Routineverfahren). Die elektrische Reizung der Nerven wird manchmal als unangenehm, selten als leicht schmerzhaft empfunden.
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