Somatosensibel evozierte Potentiale

Was ist ein SEP/SSEP?

Bei SEP oder SSEP handelt es sich um die Abkürzung für Somatosensorisch evozierte Potentiale und bezeichnet die Messung der elektrischen Aktivität schnell leitender sensibler Nervenfasern. Dafür wird ein oberflächlich verlaufender sensibler Nerv wiederholt gereizt. Dabei breitet sich ein Aktionspotential entlang des Nerven aus das mittels Elektroden an verschiedenen Stellen abgeleitet werden kann. Die Messpunkte sind zumeist auf Höhe des Nerveneintritts in den Wirbelkanal und über dem entsprechenden Hirnareal. Hier kann man u.a. sehen wie lange der Reizimpuls von der Hand oder dem Bein bis zum Gehirn benötigt. Durchgeführt wird diese Untersuchung besonders bei Engpässen im Wirbelkanal oder z.B. bei Multipler Sklerose.

 

Was ist beim der Untersuchung zu beachten?

Eine besondere Vorbereitung für die Untersuchung ist nicht notwendig. Die elektrische Reizung des Nervs entspricht der Stimulation bei der Elektroneurographie und kann unangenehm und selten leicht schmerzhaft sein.

 

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